IP & Netzwerk

MAC-Adresse formatieren

Eine 48-Bit-Adresse prüfen, vier Schreibweisen vergleichen und lokale Testwerte vor dem Übernehmen ansehen.

MAC-Adresse formatieren

MAC-Adresse eingeben

Schreibweisen und Bits

Doppelpunkte
02:1A:2B:3C:4D:5E
Bindestriche
02-1A-2B-3C-4D-5E
Cisco-Punktformat
021A.2B3C.4D5E
Ohne Trennzeichen
021A2B3C4D5E
Bytes: Hex (Dezimal)
02 (2) · 1A (26) · 2B (43) · 3C (60) · 4D (77) · 5E (94)
Erstes Byte, höchstwertiges Bit links
00000010
I/G — Bit 0
0 · Unicast
U/L — Bit 1
1 · Lokal administriert, Bit gesetzt

Die Adresse wird im Browser verarbeitet; es erfolgt keine Geräte- oder Herstellerabfrage.

Umrechnungsoptionen

Ganz rechts liegt I/G, daneben U/L. Die Bits belegen weder Zuweisung noch Hersteller.

Testwerte erhalten lokale Unicast-Bits. Kollisionen sind möglich; ein Hersteller wird nicht behauptet.

Adresse geprüft; Schreibweisen und Bits sind aktuell.

Wenn Sie eine MAC-Adresse formatieren, müssen die sechs Bytes unverändert bleiben. Ein Switch kann dieselbe Adresse mit Punkten ausgeben, während eine Reservierung Doppelpunkte verlangt. Hier lassen sich beide Darstellungen nebeneinander prüfen. Die beiden niederwertigen Bits des ersten Bytes helfen außerdem dabei, Adresstyp und Herstellerzuordnung auseinanderzuhalten.

MAC-Adresse formatieren und den Wert behalten

Schreibweise ändern, ohne fehlende Stellen oder einen anderen Adresstyp zu übersehen.

Vier Darstellungen vergleichen

Sie können eine MAC-Adresse formatieren und alle vier Schreibweisen zugleich sehen. Führende Nullen und Byte-Reihenfolge bleiben erhalten. So lässt sich ein Eintrag im Switch mit der Adresse einer DHCP-Reservierung abgleichen, bevor Sie den Text übernehmen.

Dieselben sechs farbigen Byte-Blöcke in unterschiedlichen Gruppierungen und mit verschiedenen Trennzeichen.

Lokale Testwerte mit Vorschau

Eine lokal administrierte Adresse hat U/L=1. Der MAC-Adress-Generator setzt zusätzlich I/G=0 für Unicast. Der Vorschlag erscheint zuerst in einer Vorschau; Abbrechen bewahrt die Eingabe, Rückgängig stellt nach dem Übernehmen auch das vorherige Ergebnis wieder her.

Das erste Byte wird in acht Bitfelder zerlegt; die letzten beiden zeigen lokale Verwaltung und Unicast.

Gruppierung und Aktualisierung kontrollieren

01

Vollständige Bytes einsetzen

Kurze Byte-Gruppen werden nicht aufgefüllt. Nur Leerraum am Anfang und Ende wird ignoriert. Wählen Sie aus einem Protokoll genau eine Adresse aus, ohne Feldname, Komma oder weitere Zeilen.

02

Das Exportformat festlegen

Die Auswahl steuert Kopieren und TXT-Download, während alle Darstellungen sichtbar bleiben. Eine Änderung sperrt den alten Export bis zur nächsten Berechnung. Bei ausgeschalteter Automatik startet Strg/Cmd + Enter die Prüfung.

03

Ersetzung zuerst ansehen

Erzeugen, Beispiel und Leeren zeigen den neuen Inhalt und die Anzahl ersetzter Zeilen. Erst Übernehmen verändert die Eingabe. Rückgängig stellt einmalig Eingabe, Einstellungen und Ergebnis gemeinsam wieder her.

Was sich aus sechs Bytes ablesen lässt

Vier Schreibweisen validieren

Eine MAC-Adresse validieren Sie als sechs Zweiergruppen mit Doppelpunkten oder Bindestrichen, als drei Vierergruppen im Cisco-Format oder als zwölf Hexziffern. Groß- und Kleinschreibung sind beim Einlesen gleichwertig.

Bits und Zahlen vergleichen

Jedes Byte erscheint hexadezimal und dezimal. Das erste Byte wird binär angezeigt: I/G=0 bedeutet Unicast, I/G=1 eine Gruppenadresse, U/L=1 lokale Verwaltung. Broadcast und der Nullwert erhalten einen eigenen Hinweis.

Zufall nur auf Anforderung

Web Crypto liefert sechs Zufallsbytes. Lediglich die beiden Typbits werden angepasst; die übrigen Bits bleiben zufällig. Es wird kein Herstellerpräfix ausgewählt. Ohne sichere Zufallsquelle scheitert die Erzeugung ausdrücklich.

Grenzen der Prüfung

Nur 48 Bit
EUI-64, IPv6-Ableitung und umgekehrte Bitreihenfolge werden nicht unterstützt. Sechzehn Hexziffern werden abgewiesen und nicht abgeschnitten. Eine Formatänderung betrifft ausschließlich Trennzeichen und Buchstaben.
Keine stillen Reparaturen
Doppelpunkt- und Bindestrichgruppen benötigen genau zwei Ziffern, Punktgruppen genau vier. Gemischte Trenner, innere Leerzeichen, Vollbreitenzeichen und 0x-Präfixe sind Fehler. Nur äußerer Leerraum wird entfernt.
Ein Wert pro Vorgang
Listen, Dateiimport und Extraktion aus Logtext fehlen bewusst. Innere Zeilenumbrüche, Kommas und Semikolons werden abgewiesen. Das Limit beträgt 256 UTF-16-Codeeinheiten einschließlich äußerem Leerraum; darüber bleibt der Export gesperrt.
Keine Hersteller- oder Geräteabfrage
Es gibt weder OUI-Datenbank noch MAC-zu-IP-Suche, Netzwerkscan oder Änderung des Netzwerkadapters. U/L=0 ist ein Bitbefund und kein Nachweis, dass ein Hersteller genau diesen Wert einem Gerät zugewiesen hat.
Keine Eindeutigkeitsgarantie
Zufällige lokale Unicast-Werte können mit vorhandenen Adressen kollidieren. Sie sind keine global zugeteilten Kennungen. Eine zentrale Vergabe oder der optionale strukturierte lokale Adressplan wird nicht umgesetzt.
Sonderwerte bleiben sichtbar
Nur FF kennzeichnet Broadcast; nur Nullen kennzeichnet den Nullwert. Beide lassen sich mit Hinweis formatieren. Daraus folgt keine Eignung als gewöhnliche Hostadresse; Erreichbarkeit und lokale Regeln werden nicht geprüft.

MAC-Adresse formatieren: häufige Fragen

Welche Schreibweisen einer MAC-Adresse werden akzeptiert?

Unterstützt werden Doppelpunkte, Bindestriche, drei punktgetrennte Vierergruppen und zwölf Hexziffern ohne Trenner. Alle Varianten stellen sechs Bytes dar. Führende Nullen sind erforderlich; verschiedene Trenner dürfen nicht gemischt werden.

Kann ich zwischen Doppelpunkten und Bindestrichen wechseln?

Ja. Wählen Sie das gewünschte Exportformat. Die Ausgabe verwendet dieselben Bytes und kann unabhängig von der Schreibweise der Eingabe kopiert werden. Die Quelle wird dabei nicht verändert.

Wird der Hersteller anhand der OUI ermittelt?

Nein. Das Werkzeug liest lediglich Bytes und Typbits. Es gleicht keinen OUI-Eintrag ab. Auch ein gelöschtes U/L-Bit beweist nicht, dass die Adresse zu einem tatsächlich vorhandenen Gerät gehört.

Was ist das Locally Administered Bit?

Das U/L-Bit ist das zweitniederwertige Bit des ersten Bytes. Ist es gesetzt, ist der lokale Verwaltungsbereich markiert. Das Beispiel 02 endet binär auf 10: U/L=1 und I/G=0.

Sind generierte MAC-Adressen eindeutig?

Eine Garantie gibt es nicht. Die Erzeugung liefert zufällige lokale Unicast-Testwerte, prüft aber keine vorhandenen Geräte. Vor einer Nutzung müssen Sie die Anforderungen und mögliche Kollisionen in Ihrer Umgebung selbst berücksichtigen.

Eine besondere Adressschreibweise gefunden?

Den nächsten Wert vergleichen

Wenn Sie eine MAC-Adresse formatieren, prüfen Sie zuerst die Bytes und Bits und kopieren Sie dann die passende Schreibweise.