IP- und Subnetztools

Subnetzrechner mit klarer Zählweise

IP mit CIDR eingeben oder Präfix beziehungsweise IPv4-Maske separat angeben. Der vollständige Bereich bleibt vom Hostbereich unterscheidbar.

Subnetzrechner

Netzeingabe

Bei CIDR leer lassen oder einen gleichwertigen Wert angeben. Eine reine IP benötigt etwa 24, /24 oder 255.255.255.0.

Subnetzergebnis

Übliche IPv4-Hosts: Bei /0–/30 entfallen Netz- und gerichtete Broadcast-Adresse. Die Zahl beschreibt eine Rechenregel, keine geprüfte Verfügbarkeit.

Adressfamilie
IPv4
Eingegebene Adresse
192.168.1.10
Netz-CIDR
192.168.1.0/24
Adressen insgesamt
256
Anzahl nach gewählter Regel
254
Netz / erste Adresse
192.168.1.0
Letzte Adresse
192.168.1.255
Netzbits / Präfixlänge
24
Hostbits
8
Subnetzmaske
255.255.255.0
Inverse / Wildcard-Maske
0.0.0.255
Broadcast-Adresse
192.168.1.255
Beginn des gezählten Bereichs
192.168.1.1
Ende des gezählten Bereichs
192.168.1.254

Für die Netzadresse wurden die Hostbits gelöscht. Ihre Eingabe bleibt erhalten.

Die Berechnung erfolgt in diesem Browser. Eingegebene Adressen werden weder abgefragt noch übertragen.

Adresszählung

IPv6 zeigt immer den gesamten Bereich und die Gesamtzahl. Die IPv4-Hostregel gilt hier nicht.

192.168.1.0/24 · insgesamt 256 Adressen

Der Subnetzrechner hilft beim Abgleich einer Schnittstellenadresse mit ihrem Netz. Bei 192.168.1.130/26 beginnt das Netz bei .128, obwohl die eingegebene Adresse auf .130 endet.

Für eine Route zählt der gesamte abgedeckte Bereich. Für herkömmliche IPv4-Hosts werden dagegen meist zwei Randadressen abgezogen. Prüfen Sie die Zählweise, bevor Sie einen Wert in Ihre Dokumentation übernehmen.

Warum diesen Subnetzrechner verwenden?

Netzgrenzen und Zählregeln bleiben nachvollziehbar.

Host und Netz nicht verwechseln

Der Subnetzrechner zeigt die ursprüngliche Adresse neben dem abgeleiteten Netz. 192.168.1.130/26 gehört zum Bereich .128 bis .191. Die Eingabe wird dabei weder auf .128 gesetzt noch als Beginn des Bereichs missverstanden.

Eine Hostmarkierung innerhalb eines Adressblocks verweist auf dessen Anfangsgrenze

Die Ausnahme mit zwei Endpunkten erklären

In einem üblichen IPv4-Netz mit acht Adressen bleiben Anfang und Ende reserviert. Bei einer /31-Punkt-zu-Punkt-Verbindung sind beide Adressen Endpunkte. Die angezeigte Regel erklärt, warum hier nicht zwei abgezogen werden.

Acht Adressfelder mit reservierten Rändern neben zwei nutzbaren Punkt-zu-Punkt-Endpunkten

Drei Unklarheiten vor dem Export klären

01

Präfixangaben abgleichen

Verwenden Sie entweder CIDR oder eine IP mit separater Maske. Sind beide Angaben vorhanden, müssen sie dieselbe Präfixlänge ergeben.

  • Ohne Präfix wird weder eine Netzklasse noch /24 oder /64 angenommen.
02

Den Zweck der Zahl festlegen

Übliche Hosts zeigt den IPv4-Hostbereich. Alle Adressen eignet sich zur Prüfung der vollständigen Regelabdeckung. Bei IPv6 ist diese IPv4-Auswahl deaktiviert.

  • Die /31-Regel setzt einen Punkt-zu-Punkt-Link voraus; /32 beschreibt eine Adresse.
03

Nur aktuelle Werte übernehmen

Die Automatik wartet nach der letzten Änderung 350 ms. Nach dem Abschalten erscheinen die Berechnungsschaltfläche und die manuelle Bedienung per Strg/Cmd + Enter.

  • Änderungen sperren den Export sofort. TXT ist lokalisiert, JSON enthält exakte Dezimalzahlen als Zeichenketten.

Grenzen, Masken und Kapazität gemeinsam prüfen

Vollständige Präfixbereiche

Der CIDR-Rechner verarbeitet IPv4 /0–/32 und IPv6 /0–/128. Komprimierte IPv6-Adressen und eingebettete IPv4-Enden sind erlaubt. Eine solche IPv6-Adresse bleibt auch bei der Berechnung Teil des IPv6-Adressraums.

Netzmaske und Gegenmaske

Aus 255.255.255.192 ergibt sich /26; die Wildcard-Maske lautet 0.0.0.63. Umgekehrt erzeugt das Präfix beide Masken. Nicht zusammenhängende Masken werden abgewiesen, statt sie in eine scheinbar passende Präfixlänge umzudeuten.

Keine Rundung großer Adresszahlen

Die Kapazität ergibt sich direkt aus den Hostbits. Auch 2^128 bei IPv6 /0 bleibt exakt, ohne einzelne Adressen zu erzeugen. Der JSON-Export verwendet Zeichenketten, damit andere Programme die große Zahl nicht unbemerkt runden.

Eingabegrenzen und Bedeutung der Ausgabe

Ein Subnetz pro Berechnung
Hostnamen, URLs, Ports, Klammern, Zonenkennungen und Listen werden nicht akzeptiert. Überflüssige führende Nullen in IPv4-Oktetten sind ungültig. Leerraum vor oder nach einem Feld wird ignoriert, innerhalb von CIDR jedoch nicht.
Keine stillschweigenden Standardmasken
Eine reine IP ohne Präfix ist unvollständig. Das separate Feld erlaubt auch /24, eine punktierte Maske dagegen nur für IPv4. Eine inverse Maske wie 0.0.0.255 ist keine zulässige Eingabe-Netzmaske.
Kapazität ersetzt keine Bestandsprüfung
Es erfolgen weder Ping noch DNS-Abfragen, DHCP-Abgleiche oder Abzüge für Cloud-Reservierungen. Besondere Adressbereiche können zusätzliche Einschränkungen haben. Die herkömmliche Hostzahl ist eine Rechengröße und keine Zusage zur tatsächlichen Zuweisbarkeit.
Keine Aufteilung oder Hostliste
VLSM-Planung, gleichmäßige Aufteilung und CIDR-Mengenoperationen gehören nicht zu dieser Seite. Für Bereichs- und Mengenänderungen stehen verwandte Werkzeuge bereit. Auch ein /0 wird nur als Grenzen und Anzahl ausgegeben.
Ersetzen bleibt rückgängig zu machen
Pro Feld gelten 256 UTF-16-Codeeinheiten. Beispiele und Leeren zeigen vor der Anwendung die Anzahl belegter Felder. Ein Rückgängig stellt Eingabe, Zählweise und Ergebnis samt zuvor bestehendem Fehler- oder Veraltet-Zustand wieder her.

Fragen zum Subnetzrechner

Was bedeutet die CIDR-Notation wie /24?

Die Zahl nach dem Schrägstrich ist die Anzahl der Netzbits. IPv4 /24 entspricht 255.255.255.0; die verbleibenden acht Bits ergeben 256 Adressen. Hier können Sie beide Schreibweisen verwenden und auf Übereinstimmung prüfen.

Warum sind zwei Adressen pro Subnetz nicht nutzbar?

Bei herkömmlichen IPv4-Netzen bis /30 werden die Netzadresse und die gerichtete Broadcast-Adresse reserviert. Für die gesamte Abdeckung einer Route wählen Sie Alle Adressen. /31 und /32 haben eigene Regeln; IPv6 folgt dieser Subtraktion nicht.

Was ist die Wildcard-Maske?

Sie ist die bitweise Umkehrung der Subnetzmaske. Bei /24 wird aus 255.255.255.0 die Wildcard-Maske 0.0.0.255. Solche Werte werden etwa in IPv4-ACLs benutzt. Das Werkzeug gibt sie aus, akzeptiert sie aber nicht anstelle einer Netzmaske.

Was ist der Unterschied zwischen /30 und /31?

Ein /30 enthält vier Adressen, davon nach üblicher IPv4-Regel zwei Hosts. Ein /31 enthält nur zwei Adressen; auf einem Punkt-zu-Punkt-Link sind beide Endpunkte. Das Ergebnis nennt diese Voraussetzung ausdrücklich und weist keinen gerichteten Broadcast aus.

Was ist eine /32 und wofür?

/32 enthält genau eine IPv4-Adresse und wird beispielsweise für eine Hostroute verwendet. Es gibt keinen separaten Hostteil und keinen zusätzlichen Abzug von zwei Adressen. Die tatsächliche Erreichbarkeit wird mit dieser Berechnung nicht geprüft.

Noch eine Frage?

Geprüfte Werte in die Netznotizen übernehmen

Mit dem Subnetzrechner prüfen Sie Netzgrenze und Zählweise zusammen. Kopieren oder speichern Sie anschließend das aktuelle Ergebnis.