UMLAUT-DOMAINS GENAU PRÜFEN

Punycode-Konverter

Geben Sie einen Domainnamen ein. Vergleichen Sie Unicode, ASCII und die Länge jedes Labels vor dem Eintrag in Ihre Konfiguration.

Punycode-Konverter

Domain eingeben

Unicode- und ASCII-Ergebnis

ASCII / Punycode

Unicode

Die Umwandlung erfolgt im Browser. Es gibt keine DNS-Abfrage und keinen Aufruf der Domain.

Umwandlungsoptionen

UTS #46 nichttransitional · STD3 · NFC · Bidi- und Joiner-Prüfung.

Eingabe: 4096 UTF-16-Einheiten. Kodiertes Label: 63 Bytes; Domainkörper: 253 ASCII-Zeichen.

Ergebnis veraltet. Vor dem Export erneut umwandeln.

Bei Umlaut-Domains verlangt eine Konfiguration oft die ACE-Schreibweise, obwohl der Browser einen gut lesbaren Namen zeigt. Der Punycode-Konverter stellt beide Formen gegenüber. So lässt sich vor einer Zertifikatsanfrage prüfen, welches Label tatsächlich kodiert wird.

Warum diesen Punycode-Konverter verwenden?

Jedes Label einzeln nachvollziehen

Der Punycode-Konverter zeigt bei www.bücher.de drei getrennte Labels. Nur bücher wird zu xn--bcher-kva, während www und de unverändert bleiben. Die zugehörigen ASCII-Bytezahlen erklären, weshalb die sichtbare Zeichenanzahl für die DNS-Grenze nicht ausreicht.

Drei Domain-Labels sind ihren kodierten Formen zugeordnet; nur das mittlere wird länger.

Ähnliche Formen auseinanderhalten

Ein kyrillisches а kann wie ein lateinisches a aussehen und trotzdem einen anderen Host bezeichnen. Prüfen Sie das Zeichen, seinen Codepunkt und die ASCII-Form. Die Hinweise stehen neben der Syntaxprüfung und bescheinigen weder Vertrauenswürdigkeit noch Registrierbarkeit.

Zwei ähnlich geformte Zeichen werden vergrößert und zeigen verschiedene Muster und Kodierungen.

Vor dem Konfigurationseintrag

01

Nur den Hostnamen übernehmen

Entfernen Sie Protokoll, Pfad, Port und den lokalen Teil einer E-Mail-Adresse. Gemischte Unicode- und xn--Labels sind zulässig. Ein einzelner abschließender Root-Punkt bleibt erhalten; leere Labels oder zwei abschließende Punkte führen zu einem Fehler.

02

Die Form für den Export wählen

Wenn Sie Punycode umwandeln, bleiben beide Ergebnisse sichtbar. Die Auswahl bestimmt die hervorgehobene Form und den TXT-Inhalt. ASCII und Unicode haben eigene Kopierschaltflächen. Nach einer Änderung ist der alte Export gesperrt, bis die neue Umwandlung abgeschlossen ist.

03

Automatik bei Bedarf anhalten

Die automatische Verarbeitung wartet 350 ms nach Änderungen. Ohne Automatik starten Sie über Umwandeln oder Strg/Cmd + Enter. Beispiele und Leeren benötigen eine Vorschau mit Zeichenanzahl. Nach dem Anwenden lässt sich der vorherige Eingabe- und Ergebniszustand einmal wiederherstellen.

Was der IDN-Konverter überprüft

Festgelegte Unicode-Verarbeitung

UTS #46 arbeitet hier nichttransitional: Großschreibung und Kompatibilitätsformen werden abgebildet, danach folgt NFC. ß bleibt erhalten und wird nicht zu ss. Bereits vorhandene xn--Labels werden ebenfalls dekodiert und geprüft, statt allein wegen ihres Präfixes akzeptiert zu werden.

Gleiche Prüfung in beide Richtungen

STD3-Regeln für ASCII, Bindestrichpositionen, bidirektionaler Text, Joiner-Kontext und DNS-Längen werden kontrolliert. Auch ein Unicode-Ergebnis muss die ASCII-Längenprüfung bestehen. Bei einem bestimmbaren Label-Fehler erscheinen Labelnummer, Zeile und Spalte.

Längen nach der Kodierung

Ein Label darf höchstens 63 ASCII-Bytes enthalten. Der Domainkörper mit seinen Trennpunkten darf höchstens 253 ASCII-Zeichen lang sein; der optionale Root-Punkt zählt separat. Diese Grenzen beziehen sich auf die kodierte Form, nicht auf die sichtbare Anzahl an Umlauten.

Begrenzte Zeichenhinweise

Eine Mischung aus lateinischen, kyrillischen oder griechischen Buchstaben innerhalb desselben Labels wird markiert. Zusätzlich prüft eine kleine Tabelle ausgewählte ähnliche Zeichen. Verschiedene Schriftsysteme in getrennten Labels gelten dabei nicht als gemischtes Label.

Eingaben und bewusste Grenzen

Ein Domainname pro Vorgang
Maximal 4096 UTF-16-Einheiten sind erlaubt. Äußerer Leerraum wird entfernt; innere Leerzeichen, URLs, E-Mail-Adressen, Ports, Platzhalter und Prozentkodierung werden abgelehnt. Einzelne Labels sind möglich, Stapelverarbeitung und Dateiimport dagegen nicht.
Kein beliebiger Textcodec
Es gibt keinen rohen Punycode-Modus, kein IDNA2003 und keine gelockerte Ersatzverarbeitung. Normalisierung kann die Originalschreibweise ändern. Unterstriche und ungültige ACE-Labels scheitern. Manche Symbole bestehen UTS46, werden aber von einer Registry trotzdem nicht zugelassen.
Keine vollständige Sicherheitsanalyse
Die Hinweise decken nur ausgewählte lateinische, kyrillische und griechische Kombinationen sowie eine kleine Zeichentabelle ab. Es gibt keine vollständige UTS-#39-Prüfung, Markenprüfung oder Risikobewertung. Ein Ergebnis ohne Hinweis ist keine Freigabe eines sicheren Webauftritts.
Registry-Regeln separat beachten
Verfügbarkeit, Inhaberschaft, DNS-Antworten und Zertifikate werden nicht geprüft. Für .de gelten zusätzlich die Regeln der DENIC; andere Endungen haben eigene Vorgaben. Auch die versionsabhängige Darstellung eines Browsers wird hier nicht vorhergesagt.
Ausgabe bleibt Text
Domainnamen werden nicht zu anklickbaren Links. Automatischer Aufruf, gespeicherte Entwürfe und Freigabelinks mit Eingaben fehlen bewusst. Lange Listen zeigen zunächst 50 Labels und lassen sich erweitern. Kopie und TXT enthalten weiterhin den vollständigen aktuellen Domainnamen.

Fragen zum Punycode-Konverter

Wann wird die Punycode-Schreibweise benötigt?

Sie wird gebraucht, wenn ein System die ASCII-Form einer internationalisierten Domain erwartet, etwa in bestimmten Konfigurationen oder Zertifikatsabläufen. Welche Form ein konkretes Eingabefeld verlangt, entscheidet das Zielsystem. Kopieren Sie deshalb gezielt ASCII oder Unicode.

Kann ich eine komplette URL umwandeln?

Hier nicht. Geben Sie nur den Domainnamen ein und entfernen Sie Protokoll, Pfad, Abfrage und Port. Punycode betrifft die Host-Labels; URL-Pfade verwenden gegebenenfalls Prozentkodierung. Eine automatische Extraktion könnte den Eindruck erwecken, die ganze Adresse werde verarbeitet.

Was bedeutet das Präfix xn--?

Es kennzeichnet ein als ASCII dargestelltes internationalisiertes Label. So wird bücher zu xn--bcher-kva. Ein Domainname kann mehrere solche Labels enthalten; reine ASCII-Labels wie www bleiben ohne dieses Präfix.

Welche Zeichen sind in .de-Domains erlaubt?

Das legt DENIC für .de fest. Dieser allgemeine Konverter prüft einen festen UTS46- und STD3-Prozess, keine aktuelle Registrierungsliste einer Endung. Ein erfolgreich kodierter Name kann zusätzliche Registry-Regeln verletzen. Prüfen Sie diese vor der Registrierung direkt bei der Registry oder Ihrem Anbieter.

Welche minimale und maximale Länge gilt bei IDNs?

Dieses Werkzeug verlangt nichtleere Labels mit höchstens 63 ASCII-Bytes und einen Domainkörper mit höchstens 253 ASCII-Zeichen. Ein Root-Punkt ist zusätzlich erlaubt. Für Registrierungen können weitere Vorgaben gelten; die sichtbare Unicode-Länge allein sagt nicht aus, ob ein Label die Grenze einhält.

Fehlt ein Fall für Ihren Domainnamen?

Die gewünschte Schreibweise übernehmen

Nutzen Sie den Punycode-Konverter, um beide Formen und die Label-Längen zu vergleichen, bevor Sie den Namen in Ihrer Konfiguration verwenden.